Heeslingen

Heeslingen

Heeslingen ist mit einer Einwohnerzahl von 2305 (Stand: 31.12.2010) der größte Ort der Gemeinde Heeslingen.


Die im frühromanischen Stil erbaute Feldsteinkirche prägt das Ortsbild von Heeslingen.
In Heeslingen finden Sie zahlreiche Geschäfte für den täglichen Bedarf, viele Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen.
Ein Kindergarten mit Krippe und die Oste-Grundschule sind in Heeslingen angesiedelt.
Besonders die Vereine wie TUS Heeslingen, die Heimat- und Fördergemeinschaft Börde Heeslingen und die Kirchengemeinde prägen das dörfliche Leben in Heeslingen. Auch die Landjugend ist sehr aktiv.


Geschichte

Älteste Siedlungsspuren werden auf die mittlere Steinzeit vor über 6000 Jahren datiert, aus der jüngeren Steinzeit vor über 3700 Jahren sind etliche Megalithgräber vorhanden.

Aus Urkunden kann nachgewiesen werden, dass 961 ein Kloster in Heeslingen gegründet wurde. Die frühromanische Feldsteinkirche ist die älteste dieser Art zwischen Elbe und Weser. Heeslingen diente wohl auch als von vielen Mooren umgebener Fluchtort in der Zeit der normannischen Übergriffe auf die Städte an Elbe und Weser. So wurde Hamburg 845 von dänischen Wikingern und 915 von slawischen Abodriten zerstört. Ein Höhepunkt der Entwicklung Heeslingens war 1038 die Verleihung des Marktrechts durch den salischen Kaiser Konrad II. Diese bedeutende Phase endete 1141 durch die Verlegung des Klosters ins nahegelegene Zeven während der vorübergehenden Herrschaft Albrecht des Bären als Herzog von Sachsen.
Quelle: Wikipedia


Interessantes und Wissenswertes aus Heeslingen

Findling liegt jetzt im Park

Ein großer Findling ziert nun den Park in der Ortsmitte am Ufer der Oste. Direkt neben der „Landrat-Eiche“


HEESLINGEN. Bei Ausschachtungsarbeiten für den Hallenneubau des Heeslinger Landmaschinenunternehmens Fricke am Wiesenweihenweg stieß der Baggerfahrer auf einen riesigen Findling. Dieser wurde mittels Kran und Stahlketten geborgen und lag lange Zeit am Rande der Großbaustelle.


"Haus der Jugend" und Sportschule

Über einen großen Backsteinbau im Zentrum des Ortes

HEESLINGEN. Im Zentrum Heeslingens, in direkter Nachbarschaft zum Heimathaus und seinen historischen Nebengebäuden, steht ein großer dunkelroter Backsteinbau. Zurzeit ist noch der Heeslinger Kindergarten in dem Gebäude. In der kleinen Sporthalle spielen und trainieren regelmäßig die Kindergartenkindern und die Vereine der Börde. Heute schon etwas in die Jahre gekommen, war dieser ungewohnt massive Bau in früheren Zeiten das Heeslinger „Haus der Jugend“ und später eine Sportschule.


Alte Kirche prägt das Ortsbild

Heeslinger Gotteshaus wurde komplett aus Feldsteinen errichtet und hat eine reiche Geschichte

HEESLINGEN. Ein prägnantes Merkmal des Heeslinger Ortsbildes ist der hohe Glockenturm der St. Viti-Kirche. Sie gilt als die älteste und auch schönste noch erhaltene Feldsteinkirche Norddeutschlands. Über eintausend Jahre alt ist dieses Bauwerk, und es spiegelt in seiner Architektur einen Teil der wechselvollen Geschichte des Ortes wider.


Ein Schatz für Heeslingen

Bei Renovierungsarbeiten unter der Kirche werden wertvolle Münzen aus dem 16. Jahrhundert gefunden

HEESLINGEN. Im Jahre 1986 wurde die alte Heeslinger Kirche umfassend saniert und renoviert. Bei diesen Arbeiten wurde bei der Ausschachtung im Innenraum der Kirche ein richtiger Schatz gefunden.


Mit einer Kriegsflotte von Heeslingen die Oste hinab

Stand die Burg des Grafen Hed vor rund 1100 Jahren am Ufer des Flusses?

HEESLINGEN. Auf halber Strecke zwischen Heeslingen und Weertzen, auf der rechten Seite der Oste gelegen, soll vor vielen Jahrhunderten die Burg des Grafen Hed, die Heilsburg, gestanden haben. In östliche Richtung durch den Fluss und einen hohen Wall geschützt, im Norden durch den sumpfigen Auwald eines mäandernden Bachs begrenzt, wurde diese Burganlage höchst wahrscheinlich zu Beginn des 10. Jahrhunderts ausgebaut. Wie diese Anlage einst ausgesehen hat, ließ sich anhand von Grabungen rekonstruieren.




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