Annegret Brinkmann geht in Ruhestand

Veröffentlicht am: 28.09.2021

Verabschiedung Fr. BrinkmannFoto: Verabschiedung von Annegret Brinkmann v. l. Hermann Albers, Stellv. Bürgermeister Gemeinde Heeslingen, und Gemeindedirektor Henning Fricke mit Annegret Brinkmann und Ralf Cordes, Fachbereichsleiter Bürger, Ordnung, Verkehr, sowie Hans-Dieter Martens, Vorsitzender des Ausschusschusses für Jugend, Sport und Kultur. © Foto: Gemeinde Heeslingen© Gemeinde Heeslingen Annegret Brinkmann, Leiterin der Kindertagesstätte Steddorf, wurde in ihren Ruhestand verabschiedet. Stellvertretender Bürgermeister Hermann Albers und Gemeindedirektor Henning Fricke ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Kollegen der Zevener Verwaltung Annegret Brinkmann zu verabschieden. „Annegret Brinkmann gehört zu den „Urgesteinen“ dieser Einrichtung. Ihrer Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass die Steddorfer Einrichtung diese Entwicklung nahm. Sehr früh erkannte sie das Potential dieses Standortes“, so alle Anwesenden übereinstimmend. Annegret Brinkmann absolvierte zunächst Mitte der siebziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts die damals gut dreijährige Ausbildung zur Erzieherin. Im März 1986 kam sie schließlich nach Steddorf als Erzieherin. Im Gespräch erinnert sich die Jungruheständlerin, dass sie mit zweimal drei Stunden Betreuungszeit seinerzeit begann. Mit Beharrlichkeit und Ausdauer habe sie das Angebot dann in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stück für Stück ausbauen können. Sie habe gemerkt, dass durch die gesellschaftlichen Veränderungen die Betreuung der Kinder, - auch im ländlichen Raum-, immer mehr Raum eingenommen habe. Dieser Herausforderung habe ich mich gerne angenommen, so Annegret Brinkmann im Gespräch. Gefragt nach den Höhepunkten ihrer nahezu 36 jährigen Tätigkeit, kommt Annegret Brinkmann auf zwei Punkte besonders zu sprechen: Zunächst die Umwandlung des einstigen Spielkreises in einen Kindergarten: „Dieser lange Weg hat mich immer beschäftigt und war mein Ziel. 2017 war es dann endlich soweit. Mein Dank gilt hier der Gemeinde und Verwaltung. Auch wenn es zuweilen manchmal mit mir nicht ganz unanstrengend war!“ Bei den Projekten und Themen ist ihr ein Betonprojekt in besonderer Erinnerung geblieben. Am Ende entstand eine Feuerstelle, die sofort mit Stockbrotbacken in Betrieb genommen wurde. „Dieses Projekt „schweißte“ seinerzeit Kinder, Eltern und Kitapersonal zusammen“, so Annegret Brinkmann rückblickend. Wichtig war Annegret Brinkmann in ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern, jeden Tag „Halt“ zu bieten. Neben gemeinsamen basteln, musizieren und vorlesen war ihr Ziel, den Tag für die Kinder zu strukturieren. Im Gespräch mit Annegret Brinkmann wird auch klar, dass es ihr im Ruhestand nicht langweilig werden wird. Mehr Zeit für die Familie wünscht sie sich, - sie hat vier Enkel- , und als leidenschaftliche Gärtnerin wolle sie sich nun einen Selbstversorgergarten zu Hause anlegen. Hierauf freue sie sich schon riesig.     

Gemeindedirektor Henning Fricke bedankte sich bei der jetzigen Ruheständlerin für die geleistete Arbeit für die Allgemeinheit. Als Anerkennung überreichte er einen Präsentkorb, einen Bildband „Wi schnackt leber Plattdütsch“ und einen Blumenstrauß. Dem Dank mit den besten Wünschen für die weitere private Zukunft schlossen sich der Vorsitzende des Heeslinger Jugend-, Sport- und Kulturausschusses, ihre Kolleginnen sowie die Fachbereichsleiter Ralf Cordes und die Kollegen der Zevener Verwaltung auch im Namen der dortigen Kolleginnen und Kollegen an.